Weltklasse im Hüttlinger Treffpunkt

Musik Der Pianist Mark Ehrenfried gastiert in Hüttlingen und überzeugt sein Publikum mit sehr virtuos gespielten Stücken.

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Foto: hag

Mark Ehrenfried war ein Wunderkind. Mit sechs Jahren gab er das erste Konzert. Jetzt ist er ein sehr virtuoser Pianist. Jetzt war er im „Treffpunkt Frohe Botschaft“ in Hüttlingen zu hören und zu bestaunen.
Ehrenfried kann auch leise und lyrisch. Franz Schuberts Ständchen zum Beispiel entwickelte sich aus dem sensiblen Thema, aus zarter Feinheit zum Klanggebirge mit gewaltigem Sound bei immer kontrolliertem Anschlag. Ehrenfried hatte die Bearbeitung für Klavier von Franz Liszt gewählt. Er zeigte, dass er ein kompletter Pianist ist mit vielen Möglichkeiten und Perfektionen. Dass er der „Weltklasse“ zugeschrieben wird, schien bei einigen Stücken des ersten Teils des Klavierabends durchaus plausibel.
Das Programm war nicht ausgedruckt, Ehrenfried sagte die Stücke an. Domenico Scarlatti zu Beginn, gefolgt von Schottischen Tänzen mit interessanten Modulationen und Rhythmen. Virtuos vom Feinsten die Läufe und Triller und belebten Accelerandi. Grandios auch die eiligen Läufe in dem Stück von Anton Arenski, das ganz seelenvoll in lyrischen Phrasen begann. Das nächste Glanzstück von Fingerfertigkeit und musikalischem Ausdruck liefert Camille Saint Saёns etüdenhafte Fuge. Der Tango von 1940 von Igor Strawinski und Paganini-Variationen von Ignaz Friedmann, beide Stücke spielte Mark Ehrenfried mit charmanter Bravour, gewaltig in den schnellen Passagen, die lyrische Innigkeit dabei nicht missachtend, wo immer sie Gelegenheit für die sanften, aber kernigen Töne gaben, die Ehrenfried aus dem Steinway-Flügel holte, legatissimo.
Ehrenfried trug auch eigene Stücke vor, die auf mehreren CDs verewigt sind: gefällige Skizzen, ambitionierte Barmusik, immer auch Gelegenheit, die Virtuosität und Sicherheit zu zeigen. Gut zu hören, gut auch zu sehen die Gestik und Mimik des 27-jährigen in grauem Anzug, darunter ein T-Shirt. Das 70-köpfige Publikum zeigte sich begeistert, dankte mit langem Applaus, teilweise stehend. Ehrenfried beendet sein Gastspiel mit dem einschlägigen Hummelflug von Rimski-Korsakow, einem Impromptu von Chopin – und einer rockigen Delikatesse: Roll over Beethoven von Chuck Berry.

Rainer Wiese
© Schwäbische Post 22.03.2019


Musiker zeigen ihr Können

Klavierschule Schneebeli feiert 15-jähriges Bestehen

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Klavierschule Schneebeli feiert 15-jähriges Bestehen. Foto: Klavierschule


Hüttlingen (ij). Der Saal des „Treffpunkts Frohe Botschaft“ des Vereins EuroTeam aus Hüttlingen ist von weihnachtlichen Klängen erfüllt gewesen. Aber auch mit klassischen und modernen Stücken begeisterten elf junge Talente am Klavier die Besucher der musikalischen Adventsfeier. Bei den Jungmusikern handelte es sich um Klavierschüler.
Das Konzert zum 15-jährigen Bestehen der Klavierschule Schneebeli wurde von Alexander Sawwa mit der Mondscheinsonate op. 27 Nr. 2 von Ludwig van Beethoven eröffnet. Anschließend spielte Laura Schmid für die Zuhörer „Waves“ von Robert Schulte Hemming. Anton Kircher, der jüngste unter den Jungpianisten, trat mit dem Musikstück „Wishful“ von Daniel Hellbach auf. Kiara Sekler erfreute die Zuhörer mit der Romanze zweite Satz von Ludwig van Beethoven und Hendrik Werner spielte feinfühlig den Walzer op. postum 69 Nr. 1 von Frédéric Chopin. Anna-Lena und Laura Schmid traten mit einem vierhändigen Musikstück von Anton Diabelli auf. Moritz Werner erfreute die Zuhörer mit Engelsklängen von A. Cipollone. Mit großer Spielfreude gestaltete Maximilian Ruf das Musikstück „Das Weihnachtsglöckchen“ von Ernst Simon. Maximilia Saur spielte die Weihnachtslieder “Ihr Kinderlein kommet“ und „Stille Nacht“. Sara Anderl interpretierte mit viel Feingefühl Nocturne op. 9 Nr. 1 in b-Moll von Frédéric Chopin. Janek-Aron Schultes spielte im schnellem Tempo die Arabesque von Friedrich Burgmüller. Der musikalische Teil des Jubiläumskonzerts endete mit Blue Bird von Ikimoro Gakari, gespielt von Alexander Sawwa.

Zwischen den Musikstücken erzählte Köbi Schneebeli die Geschichte „In den Schuhen des Klavierlehrers“. Im „Treffpunkt Frohe Botschaft“ erhalten junge Talente am Klavier immer wieder eine Plattform, um vor einem Publikum aufzutreten.

Presse: Aalener Nachrichten 13.12.2018


Junge Talente am Klavier

Ostern | Klavierschule Schneebeli umrahmt die biblische Betrachtung musikalisch

Hüttlingen | Zehn junge Talente der Klavierschule Schneebeli umrahmten die biblische Betrachtung über das Geschehen von Palmsonntag musikalisch im Treffpunkt „Frohe Botschaft“ des Vereins „EuroTeam“ in Hüttlingen.

Alexander Sawwa (14) eröffnete die Veranstaltung mit Melodie in F, op. 3 Nr. 1 von Anton Rubinstein. Mit seinem hervorragenden Klavierspiel begeisterte er die Zuhörer mit weiteren Klavierstücken.

Laura Schmid (10) zeigte ihr Können in den Musikstücken „Dreaming“ und „Tenderness“ von Daniel Hellbach.

Elias Scheiring (9) zeigte seine Spielfreude am Flügel mit einer Etüde von Czerny.

Hendrik Werner (15) erfreute die Zuhörer mit dem Andantino von Franz Xaver Mozart.

Moritz Werner (18) spielte den Walzer op. post. 70 Nr. 1 (2. Teil) von Frédéric Chopin.

Zwischen den Gedanken zum Geschehen am Palmsonntag wurden weitere Musikstücke auf dem Steinway-Flügel gespielt.

Anna-Lena Schmid (16) gestaltete ausdrucksstark den Walzer KK IVa Nr. 14 von Frédéric Chopin. Die 17-jährige Christine Hägele präsentierte die Polonaise op. 22 Nr. 2 von Franz Xaver Mozart. Kiara Sekler (9), präsentierte die Etüde von Zilcher. Franziska Hald (14) spielte den Walzer op. post. 70 Nr. 3 von Frédéric Chopin und „River Flows In You“ von Yiruma. Sara Anderl (19) interpretierte ausdrucksstark und mit Begeisterung auf dem Flügel die Polonaise op. 22 Nr. 4 in g-Moll von Franz Xaver Mozart.

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Franziska Hald (14) spielte einen Walzer von Frédéric Chopin und „River Flows In You“ von Yiruma
Foto: privat


Eine Adventsfeier mit jungen Talenten am Klavier

Veranstaltung | Sechs Jungmusiker zeigen ihr Können am Flügel im „Treffpunkt Frohe Botschaft“ in Hüttlingen.

Hüttlingen. Der Saal des „Treffpunkts Frohe Botschaft“ des Vereins EuroTeam aus Hüttlingen ist am vergangenen Sonntag von weihnachtlichen Klängen erfüllt gewesen. Aber auch mit klassischen und modernen Stücken begeisterten sechs junge Talente am Klavier die Besucher der musikalischen Adventsfeier. Bei den Jungmusikern handelte es sich um Schüler der Klavierschule Schneebeli.

Mit einem schnellen Tempo eröffnete Alexander Sawwa die Veranstaltung mit „Stille Nacht, heilige Nacht“ von Heinrich Lichner (op. 269 Nr. 3). Anschließend spielte Laura Schmid für die Zuhörer das Lied „Ihr Kinderlein kommet“. Anton Kircher, der jüngste unter den Jungpianisten, trat mit dem Musikstück „The Entertainer“ auf. Elias Scheiring erfreute die Zuhörer unter anderem mit zwei Musikstücken von Cornelius Curlitt und Sara Anderl interpretierte beispielsweise die Polonaise von Franz Xaver Mozart (op. 22 Nr. 4) auf dem Flügel. Mit großer Spielfreude gestaltete zudem Maximilian Ruf die Musikstücke Weihnachtsglocken von M. Hanisch und Stille Nacht von Ernst Simon.

Zwischen den Musikstücken lauschten die Zuhörer der Weihnachtsgeschichte aus dem Lukasevangelium und vorgetragenen Gedankenimpulsen über die Bedeutung der Geburt Jesu. Es wurde auch ein Weihnachtsgedicht vorgetragen und die Geschichte „das Klavier auf dem Fensterbrett“ erzählt.

Die Besucher waren von der musikalischen Adventsfeier des Vereins EuroTeam hellauf begeistert. Im „Treffpunkt Frohe Botschaft“ erhalten junge Talente am Klavier immer wieder eine Plattform, um vor einem Publikum aufzutreten.

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Die 18-jährige Sara Anderl spielte die Polonaise op. 22 Nr.4 von Franz Xaver Mozart bei der Adventsfeier | Foto: privat

© Schwäbische Post 13.12.2017


Lieder der Bibel pianistisch umrahmt

Psalmen Sieben „Junge Talente am Klavier“ zeigen ihr Können

Hüttlingen. Am Sonntag, 23. Juli zeigten sieben „Junge Talente am Klavier“, Schüler der Klavierschule Schneebeli, ihr Können im „Treffpunkt Frohe Botschaft“ von „EuroTeam e.V.“ in Hüttlingen.

Kraftvoll und mit einem sehr schnellen Tempo eröffnete Alexander Sawwa die Veranstaltung mit dem ersten Walzer von Durand. Anschließend spielte er das Frühlingsrauschen op.32 Nr. 3 von Christian Sinding.

Sara Anderl gestaltete die Sonate Hob XVI: 35 Allegro con brio von Josef Haydn sehr virtuos und gefühlsvoll.

Ausdrucksvoll „erzählte“ auf dem Klavier Elias Scheiring, der jüngste der auftretenden „Pianisten: „Weißt du wieviel Sternlein stehen?“

Franziska Hald gestaltete auf dem Steinway-Flügel lieblich den Walzer op. post. 70 Nr. 2 von Frédéric Chopin und die Polonaise op. 22 Nr. 2 von Franz Xaver Mozart.

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Laura Schmid spielte ausdrucksstark den Karussell - Walzer von Nicolai Podgornov.

Mit großer Spielfreude gestaltete Maximiliam Ruf das Präludium und Air Russe von Johann Baptist Cramer.

Fabius Kaschek spielte Engelsklänge von Friedrich Burgmüller.

Zwei weitere Polonaisen op. 22 Nr. 1 und 3 und Impromptu op. 90 Nr. 4, 1. Teil von Franz Schubert gestalteten die „Junge Talente am Klavier“ hervor ragend. Zwischen den Musikstücken wurde aus den Psalmen aufgezeigt, wie die Menschen von damals in Liedern ausgedrückt haben was sie bewegt. Einige Psalmen zeigen Erlebtes im Alltag auf. Dabei spielt Gott die zentrale Rolle im Leben dieser Schreiber. Sara Anderl gestaltete den krönenden Abschluss mit dem Walzer op. 39 Nr. 2 von Johannes Brahms. Die Besucher äußerten sich begeistert über die hervorragende Spielweise der jungen Pianisten. Die Veranstaltung war gut besucht.

 © Schwäbische Post 31.07.2017 19:25

 


 

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